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Die IHK setzt auf Indien
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01-2007/1880
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Quelle: Rheinische Post, Deutschland
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Mittwoch 31.Jan.2007 - von Michael Bröcker
Die IHK setzt auf Indien
Der Geschäftsführer der Kempener Richter Chemie-Technik GmbH, Günter Naasner, packte das Fazit in einen Satz: "Am Wachstumsmarkt Indien führt für international produzierende Unternehmen kein Weg vorbei." Neun Tage reiste Naasner mit 23 Unternehmer-Kollegen, darunter auch der Mönchengladbacher Textilfabrikant Kurt Beines, auf den Subkontinent. Die IHK Mittlerer Niederrhein hatte in Kooperation mit dem Rhein-Kreis Neuss die Wirtschaftsdelegation nach Indien geführt. Metropolen wie Delhi, Bombay oder Hyderabad standen auf dem Reiseplan.
Den IT- und Maschinenbaustandort Bangalore im Süden des Subkontinents hatten die Planer erst nicht auf der Rechnung. "Der Markt ist dort schon gesättigt", hieß es vorab aus IHK-Kreisen. Kurzfristig machten sich dann doch der Neusser Landrat Dieter Patt und Kreis-Wirtschaftsförderer Jürgen Steinmetz zu einem Abstecher in die Sechs-Millionen-Einwohner Metropole auf. Dort eröffneten sie das Deutsche-Indische Technologieinstitut (IGIT) an der Visveswaraiah Technologie Universität (VTU).
Der Mitbegründer des Instituts, der Gladbacher Unternehmer Achim Schulz (Diamant Metallplastic), will dort den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Indien und Deutschland verstärken und Produkte testen. IHK-Präsident Wilhelm Werhahn zog am Ende der Reise eine positive Bilanz. "Die größte demokratische Marktwirtschaft entwickelt sich rasant. Da müssen deutsche Unternehmen dabei sein." Neben Gesprächen mit indischen Industrievertretern schaute die deutsche Delegation (die Unternehmer zahlten ab 3000 Euro für den Trip) auch Ansiedlungen deutscher Firmen wie DHL, Klaus Union und Meissner Zander.
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