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Glaspalast und Wellblechhütte
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01-2007/1876
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Quelle: Stadtspiegel, Deutschland
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Glaspalast und Wellblechhütte - Ein Land im Aufbruch, aber auch ein Lande der Gegensätze: im südindischen Bangalore hat eine deutsche Delegation unter Leitung des Giesenkirchener Unternehmens Diamant den Wachstumsmarkt Indien ins Auge gefasst. Der Stadt-Spiegel hat die Delegation begleitet. Ein Erlebnisbericht von Mike Offermanns
Bangalore - Kühe laufen über die Strasse. Unzählige Zwei- oder Dreiräder (die so-genannten "Tuk-Tuks") verpesten die Luft. Und immer wieder sind Inder zu sehen, die in Baracken, Wellblechhütten oder Zelten ihr Dasein fristen. Zu sehen sind aber auch zahlreiche Neuwagen, edle Boutiquen, Kinos oder Shopping Malls wie in Deutschland. Riesige Glaspaläste von Microsoft, Deutsche Bank, SAP oder anderen Firmen-Imperien sind die Vorboten einer neuen Zeit. Überall entstehen weitere, riesige Komplexe. Die Universität hat einen Satellit ins Weltall geschossen, um virtuelle Vorlesungen zu ermöglichen. "Bei aller China-Euphorie sollte man Indien nicht vergessen. In vielen Bereichen ist das Land sogar der bessere Partner", meint der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Günter Krings, der als stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss der Indien-Beauftragte für seine Fraktion ist. Gerade im Patent- oder Markenrecht sei Indien viel weiter als China. Heimische Unternehmen wie Diamant, Dörries Scharman oder Reorg haben den Subkontinent entdeckt und exportieren ihre Technik "made in Mönchengladbach" nach Bangalore.
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